Bademuseum in Bad Gögging Grabkreuze Bademuseum in Bad Gögging Grabkreuze Bademuseum in Bad Gögging

Römisches Museum für Kur- und Badewesen

in Neustadt an der Donau / Bad Gögging



Schon 1843 vermuteten Archäologen ein römisches Bad unter der Kirche "St. Andreas", doch erst 1960 wurde Gewißheit daraus. Zehn Jahre später legten Wissenschaftler dann das älterste und bisher einzige römische Heilbad auf bayerischen Boden frei. 1980 machte man einen Teil der Anlage der Öffentlichkeit zugänglich.
Der Badekomplex in Bad Gögging ist offensichtlich mehrfach umgebaut und erweitert worden. Im Museum ist nur ein Teil des Hauptbaderaumes der großzügigen Anlage zu sehen, die mindestens 56 m lang und 30 m breit war. Es gab Räume für Kaltwasserbehandlungen (das Schwefelwasser hatte auch damals gerade eine Temperatur von 14 °C) und Therapien mit warmen Wasser, wie z. B. das Schwitzbad. Dort waren Wand und Boden beheitzt, damit mindestens 80 °C herrschte. Zwei Feuerstellen lieferten die Wärme. Die so erhitzte Luft wurde durch gemauerten Heizungskanäle und unter den Böden und hinter die Wände geleitet.
Außerdem erhält der Besucher allgemeine Informationen zur medizinischen Versorgung und zum Badewesen in der Römerzeit.


Öffnungszeiten:

1. März - 31. Oktober
Dienstag - Sonntag  16.00 - 17.00 Uhr
Sonderführungen für Gruppen finden auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Voranmeldung statt



Römisches Museum für Kur- und Badewesen
Trajansstr. 8
93333 Bad Gögging



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Zuletzt aktualisiert am 10.02.2017