Bald ausgesummt am Bienen-Schöpfungsweg in Eichstätt im Altmühltal


Bienen-Schöpfungsweg

in Eichstätt im Naturpark Altmühltal



Bald ausgesummt?

Bienen brauchen unsere Hilfe!


Viele Bienenvölker überleben den Winter nicht. Es sterben aber nicht nur viele Völker, sondern ganze Bienenarten. Von den in Deutschland nachgewiesenen 547 Wildbienenarten stehen bereits mehr als die Hälfte auf der Roten Liste. Die Ursachen sind vielfältig und menschengemacht.


Umweltverschmutzung

Schadstoffe wie Dixoine, Furane, Kohlenmonoxide usw. sind für alle Organismen schädlich, reichern sich aber in einem so kleinem Körper wie dem der Biene um ein vielfaches schneller an.
Die Luftverschmutzung aus Kraftwerken und autos überdeckt des Weiteren den Duft von Blumen und beeinträchtigt damit die Fähigkeit der Blume, Insekten zum Bestäuben anzulocken.


Monokulturen

Wie Raps, Zuckerrüben und Mais führen dazu, dass sich sowohl durch die fehlende Menge als auch durch die mangelnde Vielfalt die Vitalität der Bienen drastisch verschlechtert.


Geschwächt durch Überzüchtung

Besser Honigleistung - größere Anfälligkeit.


Grünfläche

Wohin das Auge blickt. Egal ob in Gärten, Wiesen oder Parkanlagen. Und auf jedes Beet, sowohl im kleinen Schrebergarten oder in den großen Grünanlagen, kommt Mulch, Torf, Kies oder ein Herbizid, damit kein "Unkraut" wächst. Das trägt dazu bei, das die Biodiversität (biologische Vielfalt) erheblich reduziert wird. Die Folge: Bienen verhungern mitten im Sommer.


Varroamilbe

Gestresste, hungernde Bienen, werden leicht von der Varroamilbe befallen. Eine ca. 1,6 mm große Milbe, welche eigentlich aus Asien stammt und sich bei der Honigbiene oder ihrer Larve ähnlich einem Blutegel festbeißt.


Wussten Sie schon?


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Zuletzt aktualisiert am 10.02.2017